Was man in Verona in zwei Tagen sehen kann. Stadtführer
verona

Was man in Verona in zwei Tagen sehen kann.

Stadtführer

Was man in Verona in 2 Tagen sehen kann: Entdecken Sie, was Sie sich bei einem Kurzaufenthalt in Verona zu Fuß ansehen können! 

Ein Konzert in der einzigartigen Kulisse der Arena, einen Spaziergang an der Etsch und durch die mittelalterlichen Gassen der Altstadt, ein Drink auf dem sogenannten listòn, dem breiten Bürgersteig mit den vielen Restaurants und Kaffeehäusern, auf der Piazza Bra, auf den Spuren der Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia von Shakespeare: Verona, eine mondäne und effiziente Stadt, wird Sie mit ihrer Poesie und ihren Sehenswürdigkeiten verzaubern. Wir sagen Ihnen, was Sie sich an einem Wochenende in Verona unbedingt ansehen sollten.

 


 Erster Tag: Basilika San Zeno, Castelvecchio, Piazza Bra und Via Sottoriva

Beginnen Sie Ihren Rundgang mit der Besichtigung der Basilika San Zeno Maggiore: eine der schönsten romanischen Kirchen Italiens, die auf der Grabstätte des Heiligen Zeno, der im IV Jahrhundert n. Chr. die Stadt zum Christentum bekehrte, erbaut wurde. Die Fensterrosette, auch “Glücksrad” genannt, stellt den Aufstieg und Niedergang des Menschen, der seinem Schicksal ausgesetzt ist, dar. Die wunderschöne Fassade in Tuffstein und das Bronzeportal mit den Szenen aus dem alten und neuen Testament werden Sie faszinieren. Im Inneren der Kirche sollten Sie sich unbedingt das Triptychon des Hochaltars von Andrea Mantegna aus dem Jahr 1459 ansehen.

Spazieren Sie auf der Uferstraße der Etsch entlang bis zur Skaligerbrücke mit den typischen Zinnen und der Festung Castelvecchio, die vom Fürsten Cangrande della Scala um die Mitte des vierzehnten Jahrhunderts errichtet wurde. Die Festung diente später als Waffendepot und Kaserne. Heute beherbergt sie das in den sechziger Jahren vom weltbekannten Architekten Carlo Scarpa neugestaltete Museum Castelvecchio mit einer Kollektion von Werken aus dem Mittelalter, der Renaissance und der Neuzeit.

Flanieren Sie durch die Gassen bis zur Piazza Bra mit der majestätischen Arena. In diesem römischen Amphitheater aus dem ersten Jahrhundert n. Chr. wurden Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen ausgetragen. Dank dem elippsenförmigen Grundriß bot der Zuschauerraum  bis zu 30.000 Plätzen mit ungehinderter Sicht auf die Bühne. 1913 schlug Tenor Giovanni Zenatello vor, die Arena als Lyrik-Freilufttheater für die Aufführung der Aida zum 100. Geburtstag von Giuseppe Verdi zu nutzen. Seitdem finden in der Arena von Verona die weltberühmten Festspiele statt

Sehenswert sind auf diesem Platz zwei großartige Paläste: der Palazzo della Gran Guardia aus dem neunzehnten Jahrhundert, in dem wichtige Kunstausstellungen veranstaltet werden, und der 1836 erbaute Palazzo Barbieri, der Sitz der Gemeindeverwaltung ist.

Gegen Abend könnten Sie in die Via Sottoriva spazieren, die parallel zur Flussschleife verläuft und mit ihren niederen Lauben ihren mittelalterlichen Charakter beibehält. In der Via Sottoriva, in der sich einst die Mühlen aneinanderreihten, gibt es heute vorwiegend Antiquitätenhändler und alte Gasthäuser, in denen nach 22 Uhr vielfach Life-Musik gespielt wird. Am Ende der Straße gelangen Sie zur Kirche Sant’Anastasia (die von März bis Oktober bis 18.00 Uhr und in den restlichen Monaten bis 17.00 Uhr geöffnet ist). Sie wurde 1290 dank den großzügigen Zuwendungen der bedeutendsten Veroneser Familien errichtet. In der Kirche können Sie das bekannte Fresko vom Hl. Georg und der Prinzessin von Antonio Pisano, Pisanello genannt, bewundern.

Queren Sie abschließend die Etsch auf einer der ältesten Brücken, der Steinbrücke Ponte Pietra. Da sich die Brücke in das später verwirklichte römische Straßennetz eingentlich nicht eingliedern lässt, wurde sie vermutlich schon im Jahre 89 v. Chr. erbaut.

 


Zweiter Tag: Piazza delle Erbe, Palazzo della Ragione, Arche Scaligere und römisches Theater

Um sich die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Verona anzusehen, ist es ratsam, früh aufzustehen. Trinken Sie einen Kaffee auf Piazza delle Erbe, der Platz, der  über Jahrhunderte hinweg das politische und wirtschaftliche Zentrum der Stadt war. Sehen Sie sich anschließend die  Marktsstände auf dem Platz an. Sie sind von Montag bis Samstag von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Sämtliche Gebäude und Denkmäler auf diesem Platz zeugen von der geschichtlichen Entwicklung der Stadt: der Turm Torre del Gardello und der Brunnen mit der Statue Madonna Verona, die Ende des XIV Jahrhunderts von Cansignorio verwirklicht wurden, die Paläste der Familie Mazzanti mit den Fresken aus der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts, und Palazzo Maffei aus dem siebzehnten Jahrhundert. Von der Macht des Bürgertums zeugt aber vor allem der Palazzo della Ragione: ein großartiger Palast aus dem siebzehnten Jahrhundert, der in der Zeit der Kommunen Sitz des Stadtrats und während der Skaligerherrschaft Sitz des Gerichtshofs war. Im Innenhof führt die prunkvolle, aus  rotem Marmor verwirklichte Treppe der Vernunft – Scala della Ragione – zur Galerie moderner Kunst Achille Forti (Öffnungszeiten: im Winter von 10.00 bis 18.00 Uhr, im Sommer von 11.00 bis 19.00 Uhr) und zur Cappella dei Notai, der Kapelle der Notare, mit einem der schönsten dekorativen Komplexen aus dem achzehnten Jahrhundert.

Neben der Treppe finden Sie den Eingang zum Lambertiturm – Torre dei Lamberti: Genießen Sie aus einer Höhe von 84 m den einmaligen Blick auf die Altstadt und zollen Sie somit der Schönheit der Stadt einen Tribut.

Setzen Sie Ihren Stadtrundgang fort und gehen Sie durch den Bogen Arco della Costa. Wenn Sie dabei Ihren Blick nach oben richten, werden Sie über ihrem Kopf eine Walrippe hängen sehen: Es handelt sich um ein uraltes Ladenschild.

Durch den Bogen gelangen Sie auf die Piazza dei Signori mit der Marmorstatue von Dante Alighieri, der bei Cangrande della Scala Zuflucht fand, nachdem er aus Florenz verbannt wurde. Der Platz ist von monumentalen Gebäuden umgeben, die durch Lauben und Bögen verbunden sind: der Palazzo del Governo, Sitz des Podestà, des damaligen Gemeindegoverneurs, die Loggia del Consiglio aus der Renaissance und der Palazzo degli Scaligeri, der Palast der Skaliger-Dinastie, die von 1260 bis 1387 in Verona herrschte.

Im Innenhof der privaten Kapelle des Palastes, der Kirche Santa Maria Antica, kann man die monumentalen Grabmäler – Arche Scaligere – der Familie Scala bewundern: Cangrande I, Mastino II und  Cansignorio sind hier begraben.

Verbringen Sie Ihren Abend im Stadtviertel Veronetta am linken Flussufer. Dieses Stadtteil wurde abwertend von Napoleon so benannt, als Verona geteilt wurde: die Altstadt stand unter der Herrschaft der Franzosen, während der Stadtteil Veronetta, das “kleine Verona”, den Österreichern übergeben wurde. In diesem Stadtteil sind das Römische Theater, das am Fuße des Colle S.Pietro im augustinischen Zeitalter erbaut wurde, und das Archeologische Museum, in dem Funde aus Verona und Umgebung aufbewahrt werden, einen Besuch wert.

Beenden Sie Ihren Stadtrundgang im Giardino dei Giusti, einem der schönsten italienischen Gärten der Spätrenaissance mit seinem Belvedere, von dem Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt genießen werden.

Unser Zimmer in Verona

Nach einem abwechslungsreichen Tag gibt es nichts Besseres, als sich in einem komfortablen und ruhigen Zimmer im suggestiven und angenehmen Ambiente unseres Hotels auszuruhen. Gönnen Sie sich entspannende Momente in unserem Wellnesszentrum (Eintritt ist im Preis inbegriffen), das mit einem Solepool mit Hydromassage, einer finnischen Sauna, einem Dampfbad, einer chromatischen Dusche, einer Kräuterteebar, einem Fitnessstudio und einer Jacuzzi-Wanne im Garten für Gäste, die die Sonne lieben, ausgestattet ist.

NEWSLETTER

BLEIBEN SIE AUF DEM LAUFENDEN